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Mehrfamilienhaus · für Bestandshalter & Investoren

Mieterliste prüfen: Mietpotenzial & Ertragswert-Hebel im Mehrfamilienhaus

Vergleichen Sie Ist- und Soll-Mieten Ihrer Einheiten und erkennen Sie das Potenzial Ihres Bestands.

  • Vergleichsmiete und Mietpotenzial auf einen Blick
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Ratgeber

Vom Mietpotenzial zum Objektwert

In vielen Bestandsobjekten liegen langjährige Mieten deutlich unter dem Marktniveau. Für Eigentümer und Käufer ist entscheidend, wie viel davon kurzfristig (über § 558 BGB) und wie viel nur mittelfristig (bei Mieterwechsel) realisierbar ist. Der Rechner trennt beide Werte sauber je Einheit.

Da Mehrfamilienhäuser im Ertragswertverfahren bewertet werden, wirkt jeder zusätzliche Euro Jahresmiete mit dem Kaufpreisfaktor auf den Objektwert. Bei einem Faktor von 18 steigert eine Mehrmiete von 100 € pro Monat den indikativen Wert um 21.600 €.

Beispiel

Mieterliste mit vier Einheiten (Kaufpreisfaktor 17)

EG

Fläche
68 m²
Ist-Miete
390 €
Ziel § 558
440 €
Potenzial/Monat
+50 €

1. OG

Fläche
68 m²
Ist-Miete
410 €
Ziel § 558
452 €
Potenzial/Monat
+42 €

2. OG

Fläche
68 m²
Ist-Miete
455 €
Ziel § 558
455 €
Potenzial/Monat
±0 €

DG

Fläche
55 m²
Ist-Miete
320 €
Ziel § 558
376 €
Potenzial/Monat
+56 €

Summe

Fläche
259 m²
Ist-Miete
1.575 €
Ziel § 558
1.723 €
Potenzial/Monat
+148 € · Werthebel ≈ 30.200 €

Häufige Fragen

FAQ

Jahresmehrertrag × lokaler Kaufpreisfaktor. Steigt die Jahresnettokaltmiete um 3.600 € und liegt der Kaufpreisfaktor bei 18, erhöht sich der indikative Objektwert um 64.800 €.

Das §-558-Potenzial ist im laufenden Mietverhältnis bis zur Vergleichsmiete und Kappungsgrenze realisierbar. Das Neuvermietungspotenzial zeigt, was bei einem Mieterwechsel zur Marktmiete möglich wäre – unter Beachtung der Mietpreisbremse.

Nein. Sie können eine einzige Zeile mit Gesamtfläche und Gesamtmiete verwenden. Einzelne Einheiten liefern aber ein genaueres Bild, weil die Wohnflächenklasse den Quadratmeterpreis beeinflusst.

Über die durchschnittlichen Erhöhungen der letzten drei Jahre. Daraus wird die Ausgangsmiete je Einheit zurückgerechnet und die Kappung (15 % bzw. 20 %) angewendet.

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